Kraftort: Chüebodmi
Dort, wo Wanderer die Strasse verlassen und der Wanderweg sich entlang des Sillerenbühls und zwischen Alpenrosen-Sträuchern und Weiden talwärts schlängelt, ja dort schlägt jedes Herz höher. Der Blick schweift hoch zu Gsür, Albrist und Tierberg, die hohen, bald schon schneebedeckten Gipfel, welche in Reih und Glied emporragen und den mächtigen Abschluss der 21 Kilometer langen Niesenkette bilden. Im «Chüebodmi» wo sich sonst, Fuchs, Hase und wie der Name schon sagt, Kühe, gute Nacht sagen, wird es zu dieser Jahreszeit für einmal ganz still. Wenn der Herbst einkehrt, die Tiere zurück im Tal sind und die Landschaft sich im goldigen Kleid für den kommenden Winterschlaf vorbereitet, lässt sich das Panorama ungestört geniessen. Dann gilt: Auf der Holzbank beim Vogellisi Platz nehmen und ganz in Ruhe der Stille lauschen. An einem Ort mit urigem, wildem Charakter. Herzklopfen inklusive.