Herbstfarben bei einer Alphütte in Adelboden

Die Kraftorte am VogellisiBerg

Es gibt sie, diese magischen Orte, die zum Verweilen einladen. Plätze in der Natur, an denen das hier und jetzt genossen werden kann, wieder neue Kraft getankt werden kann – dies sind die Kraftorte am VogellisiBerg.

Entdecke die 12 schönsten Kraftorte. So, dass auch du am VogellisiBerg entspannen und neue Kraft tanken kannst.

Auf der Übersichtskarte findest du alle Kraftorte am VogellisiBerg auf einen Blick:

Kraftort: Chüebodmi

Dort, wo Wanderer die Strasse verlassen und der Wanderweg sich entlang des Sillerenbühls und zwischen Alpenrosen-Sträuchern und Weiden talwärts schlängelt, ja dort schlägt jedes Herz höher. Der Blick schweift hoch zu Gsür, Albrist und Tierberg, die hohen, bald schon schneebedeckten Gipfel, welche in Reih und Glied emporragen und den mächtigen Abschluss der 21 Kilometer langen Niesenkette bilden. Im «Chüebodmi» wo sich sonst, Fuchs, Hase und wie der Name schon sagt, Kühe, gute Nacht sagen, wird es zu dieser Jahreszeit für einmal ganz still. Wenn der Herbst einkehrt, die Tiere zurück im Tal sind und die Landschaft sich im goldigen Kleid für den kommenden Winterschlaf vorbereitet, lässt sich das Panorama ungestört geniessen. Dann gilt: Auf der Holzbank beim Vogellisi Platz nehmen und ganz in Ruhe der Stille lauschen. An einem Ort mit urigem, wildem Charakter. Herzklopfen inklusive.

Kraftort: Nassberg

Eine Bank mitten im Grün, um einfach mal blau zu machen! Weit und breit keine Menschenseele. In der Ferne Vogelgezwitscher und Glockengeläut. Die VogellisiBerg-Kraftortbank steht im September auf einer kleinen Lichtung auf dem Nassberg. Mit dem Grat „Hüendersädel“ im Rücken und dem Blick talauswärts, geniessen Ruhesuchende und Naturfreunde ein unbeschreibliches und unerwartetes Panorama auf den Sillerenbühl und auf die dahinter emporragende Niesenkette. Zum Nassberg, dem unberührten Bijou im Gebiet rund um den VogellisisBerg, führt der Wanderweg Geils-Bütschi, oder aber man erreicht ihn über die Gratwanderung auf dem «Hüendersädel». Wie dem auch sei: Einmal angekommen, will man gar nicht mehr weitergehen.

Kraftort: Bütschi

Auf mehr als 1800 Meter über Meer liegt die Alp Bütschi. Das wilde, raue Nebental, eingeklemmt zwischen dem «Hüendersädel» und dem mächtigen Fitzermassiv, wird «das Bütschi» auch als die letzte Wildnis Adelbodens bezeichnet. Das Tal gilt als sagenumworbenes Zuhause des Vogellisi. Hier soll sich die Adelbodner Kräuterfrau einst zurückgezogen haben. Fernab von Mensch und Zivilisation. In mitten der felsigen, kargen aber zugleich so magischen Landschaft. Unberührte Natur, seltene Blumen und Kräuter, imposante Felsbrocken, Gräblein, Murmeltiere und hie und da ein kreisender Adler prägen das Bild des Bütschis. Seine Schönheit erleben Naturbegeisterte auf einer Wanderung entlang des Höhenwanderweges vom Höchst auf den Sillerenbühl. An eben diesem steht auch die VogellisiBerg-Kraftortbank. Sie lädt zum Innehalten ein. Zum frische, blumige Bergluft Einatmen. Zum Ohrenspitzen. Dazu, den Blick in die Ferne schweifen zu lassen und vor allem aber, das raue, mystische Tal und seine Kraft mit allen Sinnen zu erleben.

Kraftort: Rossweid

Dieser Kraftort ist ein wahrer Geheimtipp. Fernab vom Mainstream, am Wanderweg Aebi-Rehärti oder Schermtanne-Rehärti gelegen, lässt sich wunderbar dem Rauschen des nahen Allenbachs, dem Vogelgezwitscher oder dem fernen Glockengeläut lauschen. Zum Verweilen lädt nebst der Vogellisi-Kraftortbank ein kleiner Grillplatz. Wenn bei Sonnenuntergang das Feuer knistert, schlägt die Seele Purzelbäume. Ursprünglich in einem Moorgebiet gelegen, ist die Rossweid von Wäldern, Teichen und Weiden umgeben. Stets im Blick: Das Tal Stiegelschwand und der Abschluss der imposanten Niesenkette. Top Tipp: Die Rossweid ist ein mystischer Ort. Besonders verwunschen kommt die Lichtung an nebelverhangenen Tagen daher – dann zeigt sie sich von ihrer magischsten und kraftvollsten Seite.

Kraftort: Fahrni

Die kleine Lichtung ist eingebettet in einen Talkessel zwischen Troneggrat und Nassberg. Die unauffällige Abzweigung an der Geilsstrasse lässt Wanderinnen und Wanderer nicht erahnen, welch alpine Perle sich weiter hinten versteckt. Fernab der Zivilisation lassen Kuhglockengeläut, das sanfte Rauschen der Bütschifälle sowie das Plätschern des vorbeiziehenden Bächleins einen den Alltag auf dieser Alpschaft schnell hinter sich lassen. Ein Duft von frischen Alpenkräutern, süssen Wildbeeren, Pilzen und Bergwald liegt in der Luft. Vogelgezwitscher sorgt für die passende Hintergrundmusik – das Fahrni ist ein Plätzlein zum Schauen, Staunen, zur Ruhe Kommen und die Melodie des Lebens Finden.

Kraftort: Troneggrat
(Höhenwanderweg Höchst – Sillerenbühl)

Wer entlang des Höhenweges vom Höchsthorn nach Sillerenbühl wandert, kommt gleich zu Beginn hier vorbei. Gemeinsam mit dem Höchsthorn und dem Chuenisbärgli teilt der bewaldete Tronegggrat die Adelbodner Täler Gilbach und Boden. Richten Wanderinnen und Wanderer ihren Blick gen Süden, bietet sich ihnen eine Aussicht zum wohl schönsten Talabschluss der Welt an: Dem Wildstrubel und den Engstligenfällen. Schon von Weitem hört man das Rauschen der tosenden Wassermassen, die 600 Meter tief ins Tal stürzen. Auf der gegenüberliegenden Seite eröffnet sich das malerische Bütschi und das Gebiet rund um den Hahnenmoospass sowie den Sillerenbühl. Dahinter ragen das Albristhorn, als höchster Gipfel der Niesenkette, sowie das Gsür in den Himmel. Hier auf dem Tronegggrat setzt man sich gerne hin, geniesst das 360-Grad-Panorama und gibt sich der Natur voll und ganz hin.

Kraftort: Blatti
(Wanderweg Hahnenmoos – Höchst)

Im Hintergrund das thronende, 2193 Meter hohe Regenboldshorn, das die Einheimischen liebevoll «Rägäpöli» nennen, im Vordergrund eine Aussicht, die entlang der Niesenkette bis zum Thunersee und den Emmentaler Alpen reicht. Die Rede ist vom Ort Blatti, den man vom Hahnenmoospass aus über den Wanderweg Richtung Bütschi erreicht. Hier befindet sich auch die Blattihütte, von wo aus sich der Blick ins Tal eröffnet. Ganz in der Nähe entspringt der Geilsbach, der sich auf dem Weg talwärts von einem kleinen Gräblein zu einem kräftigen Bergbach formt. Das «Blatti», ein Ort so einzigartig und so kraftvoll, wie die sprudelnde Quelle.

Kraftort: Blumenweg

Eingebettet in die alpine Landschaft und entlang des Laveymassivs, schlängelt sich der Blumenweg. Das herrliche Panorama und die alpine Flora prägen die Wanderung auf dem Blumenweg. Dabei verbindet der nahezu flache und idyllische Pfad den Sillerenbühl mit dem Hahnenmoospass. Schilder informieren unterwegs über die Diversität der alpinen Flora. Vorbei an bunten Blüten und saftigen Alpenkräutern schweift der Blick vom Bunderspitz und Lohner bis zum gletscherbedeckten Wildstrubel. Hoch oben ziehen Zugvögel in Windeseile vorbei. Schade, wer einfach weiterläuft. Genau richtig, wer innehält. Auf der Holzbank platz nimmt. Und Kraft tankt.

Kraftort: Gigersweid
(Wanderweg Gilbachegge – Bergläger)

Nach einer verspielten Wanderung auf dem Vogellisi Erlebnisweg von Sillerenbühl zur Gilbachegge, kann nun auf dem zweiten Abschnitt die Ruhe der Natur genossen werden. Unterwegs in Richtung Bergläger steht oberhalb der Gigersweid ein einladendes Bänkli. Während noch die lustigen Momente vom Vogellisi Erlebnisweg in den Gedanken herumwirbeln, kann hier, umgeben vom schönen Bergwald, eine Rast eingelegt werden. Die kleine Lichtung im Wald lässt das gegenüberliegende Rägeboldshore und den Hüendersädel erscheinen. An den Tannenspitzen hängen Tannenzapfen, welche im Wind hin und her schwenken. Bevor der einladende Wanderweg weiter talwärts führt, kann hier Kraft getankt werden.

Kraftort: Höchsthorn

Die einmalige Rundsicht vom Höchsthorn beeindruckt immer wieder aufs Neue. Während die Bergdohlen die Thermik des Gebirges ausnutzen und ihre Kreise ziehen, schweift der Blick Richtung Engstligenalp mit seinen beeindruckenden Gipfeln wie dem Wildstrubel oder dem Tschingellochtighorn. Langsam um seine eigene Achse drehend, öffnet sich das Tal und zeigt die Gipfel der rechten Thunersee-Seite in der Ferne. Lieblich bettet sich das Dorf Adelboden an den Hang. Der Blick schweift nun weiter, der Niesenkette entlang bis zum Albristhorn, dem höchsten Gipfel dieser Bergkette. Umrundet von dieser imponierenden Bergwelt, setzt man sich gerne hin und lässt die schöne Natur auf sich wirken.

Kraftort: Sillerenseeli

Wer auf dem Rundwanderweg Sillerenbühl spaziert, der kommt nicht nur in den Genuss eines einmaligen Bergpanoramas. Das kleine Sillerenseeli bettet sich sanft in die Wiesenlandschaft ein. Während der Wind die Baumwipfel leicht hin und her bewegen lässt, kann über den mächtigen Adelbodner Bergen die Bewegung der Wolken beobachtet werden. Bei einer kleinen Rast am Rande des Sillerenseeli kann die umliegende Natur entspannt absorbiert werden. Das inspirierende Plätzchen mit Blick auf den Lohner, das Tschingellochtighorn oder den Altels gibt die Kraft eben dieser Berge weiter und lässt ein jeden die Zeit vergessen.

Kraftort: Bütschibach (nähe Farni)

Just neben der Trottistrecke Nummer 6, welche vom Geils ins Bergläger führt, fliesst der Bütschibach. Die kleine Brücke neben der Strasse lädt zum Anhalten ein. Zurück schweift der Blick Richtung Bütschifall und dem gleichnamigen Tal. Das Rauschen des Wassers, welches sich durch die Landschaft schlängelt, von weither ertönt noch eine Kuhglocke. Saftig grüne Wiesen, Steine, welche zum Draufsitzen einladen und kräftige Tannen, die ihre Energie vom Bütschibach beziehen, machen diesen Ort magisch. Wieso sich nicht einfach hierhin setzten und die Kraft dieses Ortes aufnehmen?